Fair Play von Kerstin Gulden

von Britta Maschek

 

Ein super Buch. Sehr modern, aktuell, spannend, kann ohne Probleme mit den Büchern von Poznanski mithalten!

Worum geht es?

Die Regierung von Berlin lobt an den Oberstufen einen Wettbewerb aus, in dem es darum geht, dass Schüler*innen Ideen zum Klimaschutz entwickeln.

Mehrere Schulen beteiligen sich. Die Schule, in der es hauptsächlich spielt, entwickelt eine App fürs Handy, die täglich deinen ökologischen Fußabdruck misst und dir mitteilt, ob du zu viel verbrauchst. Jeder kann diese App herunterladen und sich daran beteiligen, die Umwelt zu retten.

Es gibt hier eine Gruppe von 4 Jugendlichen „Fair Play Four“, die sozusagen, der Kopf der Sache sind.

Eine Influencerin macht das ganze auf Instagram richtig bekannt, nicht ganz uneigennützig, will sie doch noch mehr Follower bekommen, ein Nerd und Außenseiter, der diese App programmiert hat und später manipuliert, die Klassenbeste, die sich damit in der Politik bewerben will und ein Junge, der künstlerisch sehr begabt ist und die Werbung dafür gestalten soll.

Von Anfang an wächst der Druck auf die Mitschüler*innen, deren Fußabdruck nicht im grünen Bereich bleibt.

Das Buch ist hochaktuell, auch wegen Social Media, es spielt in der Zeit „Nach Corona“ und es wird festgestellt, dass niemand sein Verhalten dauerhaft geändert hat. Immer wird noch zu viel geflogen, konsumiert etc. Und selbst hier bleibt Korruption nicht außen vor. Hat mir super gefallen!!!

 

 

Gulden, Kerstin
Rowohlt Verlag
ISBN/EAN: 9783499006289
18,00 € (inkl. MwSt.)