Frauen, die Bärbel heißen von Marie Reiners

Sollte dieses Buch einmal verfilmt werden, werde ich mich sofort auf die Rolle der Bärbel bewerben, denn ich möchte gerne einmal so verschroben wie Bärbel sein, ohne das es Konsequenzen hat.

Bärbel, Mitte 50, von Beruf Tierpräparatorin findet im Wald einen Toten, in dessen Auge ein perfektes Hundestöckchen feststeckt. Bärbel ist versucht, dieses Stöckchen für ihren Hund mitzunehmen und einfach zu gehen. Doch ihr Verantwortungsbewusstsein siegt und sie ruft die Polizei.

Sie muss eine Aussage machen, was sie völlig übertrieben findet und möchte dann nur noch zurück in ihr sicheres Häuschen und ihrer Lieblingsbeschäftigung frönen – Sendungen im Shopping Kanal anzuschauen.

Doch schon wartet die nächste Störung auf sie, es klingelt an ihrer Haustür, was eigentlich nie geschieht und vor der Tür steht die Ehefrau

des Verstorbenen. Sie will irgendetwas von Bärbel, doch diese möchte sie nur abwimmeln. Kurzerhand wird sie von der Dame vor der Tür mit einem Elektroschocker außer Gefecht gesetzt. Doch warum tut die Dame das?

Besagte Gattin unterstellt Bärbel, etwas vom Tatort entwendet zu haben und besagte Gattin will das unbedingt wieder haben.

Doch so leicht ist Bärbel nicht einzuschüchtern und so findet sich die Angreiferin bald selber außer Gefecht gesetzt, eingeschlossen in Bärbels Keller wieder.

 

Der Krimi ist turbulent, wirklich witzig, gespickt mit schwarzem Humor und mit einem guten Tempo versehen.

Ich hoffe sehr auf einen zweiten Teil, denn ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Bärbel weiter geht.

Reiners, Marie
Scherz Verlag
ISBN/EAN: 9783651025233
16,99 € (inkl. MwSt.)
Kategorie:
Krimi