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Buchtipps - Roman

Eine atmosphärisch-dichte Kombination aus einer berührender Liebesgeschichte, aber auch ein Entwicklungsroman um ein Verbrechens in eine hermetisch geschlossenen Kreis einer britischen Elite-Universität. Der Protagonist stammt aus einfachen Verhältnissen, hat viel zu früh seine Eltern und somit auch seine Unbeschwertheit verloren . Nun, nach vielen einsamen Jahren im Internat holt ihn seine unnahbare Tante zum studieren nach Cambridge.

Dieses Buch hat mich vom Stil her ein bisschen an Edgar Rais Buch – Nächsten Sommer oder aber auch an Tschick erinnert. Es ist ein bezauberndes Buch über die Jugend, das wirklich für jedes Alter geeignet ist.

Corentin ist 27 und Hochzeitsfilmer. Gemeinsam mit seinem Patenonkel begleitet er Hochzeitspaare an ihrem großen Tag und macht daraus eine Erinnerung für die Ewigkeit. Er selbst hat die ewige Liebe noch nicht gefunden, denn in der Hochzeitssaison ist er jedes Wochenende unterwegs, da fühlen sich die Freundinnen gerne vernachlässigt. Oder war nur noch nicht die Richtige dabei?  

Axel Hacke – Das Kolumnistische Manifest, Das Beste aus 1001 Kolumnen erschienen im Goldmann Verlag 12,00 €   Axel Hackes Kolumnen zu lesen, ist wie gute Pralinen zu genießen. Stück für Stück, nicht alles auf einmal, manchmal ganz langsam, aber immer voller Genuss.

Toronto, eine Aufführung von König Lear. Der König taumelt, faselt und fällt auf die Bühne. In der ersten Reihe sitzt ein Rettungssanitäter, der die Situation sofort erfasst und auf die Bühne eilt. Man versucht, den Man wiederzubeleben. Aber leider vergebens. Er stirbt mit 51 Jahren. Er soll nicht der letzte Tote an diesem Tag sein. Es ist der Tag X, der Tag, der die Welt veränderte. Nicht nur in Kanada, auf allen Kontinenten grassiert die Georgische Grippe, die zahllose Opfer fordert und doch geht es hier nicht ums Sterben, sondern ums Überleben.

Dieses Büchlein ist auch so ein kleines feines Ding, über dessen Entdeckung ich einfach glücklich bin. Dieses Buch ist schon vor fast 40 Jahren geschrieben worden und war damals für den Booker-Preis nominiert. Der Autor hat in den sechziger Jahren einen eigenen Verlag gegründet, in dem er dann seine Bücher verlegte, da ihn sonst keiner raus bringen wollte. Worum geht es?

Sungs Laden handelt von einem kleinen Eckgeschäft im Prenzlauer Berg. Minh geht dort in die Grundschule und wegen seiner Herkunft soll er am Tag der Völkerverständigung etwas Vietnamesisches mitbringen. Nichts zu essen, das wäre zu einfach. Ein Kulturgut, ein Ding. Da sowohl Minh als auch sein Vater Sung bereits in Deutschland geboren wurden, fällt ihnen da spontan nichts ein. Also wendet sich Minh an seine Oma. Und Oma hat eine Idee. Wie einen gehüteten Schatz holt sie eine Holzpuppe aus ihrer Kammer hervor, 1,50 m hoch, die früher beim Wassermarionettentheater verwendet wurde.

Deborah Feldman erzählt in ihrem Buch „ Unorthodox“ ihre eigene Geschichte. Aufgewachsen in einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinde, den Satmarern, in Williamsburg, New York. Sie selbst beschreibt die Satmarer als eine sektenähnliche Glaubensgemeinschaft, die extrem strenggläubig ist und den Holocaust als Gottes Strafe dafür sieht, dass sich die europäischen Juden damals zu sehr assimiliert hatten, sich den Nichtjuden angepasst hatten.

vorgestellt von Corinna Feierabend   Der vorliegende Band enthält knapp 200 nach Titeln alphabetisch angeordnete Miniaturen, die auf dem Cover als „kurze Geschichten“ angekündigt werden. Manche nur wenige Zeilen lang, die längste umfasst drei Seiten. Es sind nachdenkliche, traurige, verstörende und auch komische Erinnerungsschnipsel der Autorin. Die literarische Retrospektive einer stets Sinn und große Zusammenhänge Suchenden.